Initiative für soziale Gerechtigkeit Gera ISG e.V.



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Aufruf der Initiative für soziale Gerechtigkeit
Wir müssen die Proteste sehr ernst nehmen

Seit Montag 20.12.2021 finden mit Start vor dem Theater in Gera Corona-Spaziergänge statt. 3000 Menschen protestierten auch wieder am Montagabend Abend den 17.01.2022 vor dem Theater und in Gera Untermhaus.

Dank Polizeiabsperrungen kamen sie diesmal nicht in die Innenstadt. Dort hatten das Aktionsbündnis gegen Rechts zur Kundgebungen mit einer Menschenkette aufgerufen. Wie schon in den Wochen davor, zeigten Bürger der Stadt, dass es andere Meinungen zum Umgang mit der Corona-Pandemie gibt.

Die Initiative für soziale Gerechtigkeit Gera e.V. fragt, was können wir noch tun?
Zunächst ist festzustellen, es gibt schon Aktivitäten. Ein Partei- und organisationsübergreifendes Bündnis hat mit Aktionen vor Ort gezeigt, nicht alle sind bereit, die Corona-Leugner auf der Straße gewähren zu lassen. Lautstark am 20.12.21, mit der stummen Kerzen-Aktion am 27.12.21 und mit den Kundgebungen am 10.01. und 17.01.2022 zeigten sie, in Gera geht etwas.

Aufbauend auf den bisherigen Aktionen findet die Initiative, es sollte weitere Aktionen und Veranstaltungen geben. Die Politik muss aufgefordert werden, eindeutige Positionen im Umgang mit der Pandemie fest zu legen, statt permanent mit neuen Verordnungen zu verwirren.

Zusammen mit den Bündnispartnern wollen wir auf Organisationen, Kirchen Vereine und Verbände zugehen. Auch dort wird Corona heftig debattiert, Auch dort gibt es unterschiedliche Meinungen und gerade deshalb ist es wichtig, diese Organisationen ins Boot zu holen. Dazu haben wir einen Entwurf der Geraer Erklärung erarbeitet. Sie ist angelehnt an der Schweinfurter Erklärung mit 350 Erstunterzeichnern. Auch wir suchen viele Erstunterzeichner aus allen Kreisen der Gesellschaft. Ausnahme sind die Unterstützer der Spaziergänge aller Couleur.

Dabei ist festzuhalten. Corona ist auf der Welt und die Pandemie muss bekämpft werden. Die Mittel sollten aber nicht nur von oben, von der Politik verordnet werden, sie sollten mit breiten Schichten der Bevölkerung abgestimmt werden. Priorität dabei hat natürlich der Gesundheitsschutz der Bürgerinnen und Bürger in Gera, in Deutschland und überall weltweit.

Lasst das Gemeinsame und nicht das Trennende über uns bestimmen, denn auch nach der Pandemie wollen wir hier in unserer Heimatstadt gemeinsam leben.

Initiative für soziale Gerechtigkeit Gera e.V.



In dieser Woche findet die 911. Montagskundgebung in ununterbrochener Reihenfolge statt.

Als wir 2004 massenhafte Armut voraussagten, wurden wir als Schwarzmaler bezeichnet.
Als wir 2004 den "Hartz IV- Gesetzen" ein Scheitern voraussagten, wurden wir der Lüge bezichtigt.
Unsere 2004er Aussage: "Hartz IV ist erst der Anfang" wurde als Nörgerlei abgestempelt.

Jetzt schreiben wir das Jahr 2022.
Beurteilen Sie selbst, wie falsch oder richtig unsere Aussagen waren.

Das Anliegen der Initiative für soziale Gerechtigkeit Gera e.V.

In der ISG Gera treffen sich regelmäßig aktive engagierte Geraer Bürger.
Wir haben das Ziel, die im Grundgesetz noch verankerten demokratischen Rechte Wirklichkeit werden zu lassen, sie gegen die Angriffe des Kapitals und mancher Parteien zu verteidigen und die Bevölkerung entsprechend aufzurütteln.

Unser Handeln ist gerichtet auf:

Kundgebung immer Montags auf der Fläche um den Löwen vor dem Geraer Stadtmuseum.
Beginn 17.00 Uhr.

Wie kam es zur Initiative in Gera?

Unsere Initiative entstand im Oktober 2003 aus den unterschiedlichsten Strukturen. Sozial engagierte Menschen sind ebenso beteiligt wie Aktivisten der Friedensbewegung. Zunächst wollten wir uns untereinander über die Auswirkungen der sogenannten Reformen der Bundesregierung austauschen. Dabei stellten wir fest, daß es neben diversen Protestformen wie Demonstrationen und Kundgebungen vor allem der Aufklärung bedarf. Wir haben uns das Ziel gesteckt, die in der Verfassung verankerten Rechte auf soziale Grundsicherung gegen die Angriffe des Kapitals und der etablierten Parteien zu verteidigen und den Widerstand der Bevölkerung zu mobilisieren. Unsere oberste Maxime ist es, daß sich jede und jeder aktiv bei uns einbringen kann, der unsere Ziele unterstützt. Bürger mit nationalistischer Gesinnung schließen wir jedoch ausdrücklich aus.

Arbeitet die Initiative dabei völlig parteiunabhängig?

Die Unabhängigkeit von jedweden Parteien und Organisationen ist einer unserer Grundsätze. Das ist für uns der Garant dafür, viele Menschen zu erreichen.

Aus der Chronik der Initiative für soziale Gerechtigkeit Gera e.V.

So haben am 3. Dezember 2003 rund 1300 Menschen an der ersten von uns organisierten Demonstration gegen Sozialabbau teilgenommen. Bei einer Veranstaltung im Vorfeld der Einführung der unerträglichen »Gesundheitsreform« konnten wir immerhin 100 Teilnehmer begrüßen. Und an der Mobilisierung in Ostthüringen zur Großdemonstration am 3. Juni 2004 in Berlin hat auch unsere Initiative wesentlichen Anteil.

Seit Beginn der Proteste gegen die "Hartz Gesetze", im Besonderen "Hartz IV", seit der ersten Montagsdemo am 02. August 2004, sind die Mitglieder der Initiative Organisator und logistischer Ausrichter der Montagsdemonstrationen. Getragen wird der Protest durch viele mutige Bürger der Stadt Gera, die seit August 2004 den Protest auf der Straße halten. Das war die logische Konsequenz. Viele Veranstaltungen im Vorfeld waren zwar gut besucht, erreichte aber nicht die Massenwirksamkeit.

Das Handeln der Initiative steht unter dem neuen Motto:

"Schluss mit den Reformen gegen uns"